DETUS Deutsch-Türkische Stiftung – Türk-Alman Vakfı
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Migration & Begegnung

65 Jahre Migration: DETUS beim Festakt in Nordrhein-Westfalen

24. September 2026

Hüseyin Erdoğan und Mustafa Yağcı folgten der Einladung der Landesregierung zum 65. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens.

Hüseyin Erdoğan und Mustafa Yağcı vor dem Motiv zum 65. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens
DETUS-Delegation beim Festakt zu 65 Jahren Anwerbeabkommen in Nordrhein-WestfalenHüseyin Erdoğan in der Ausstellung zum deutsch-türkischen AnwerbeabkommenBeitrag der DETUS auf dem Festakt zum 65. JahrestagMusikalischer Beitrag auf dem Festakt der LandesregierungRede auf dem Festakt der Landesregierung Nordrhein-Westfalen

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hatte zum Festakt „65 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen“ eingeladen, unter dem Leitgedanken „Gemeinsam stärker“. Für DETUS nahmen Stiftungsvorsitzender Hüseyin Erdoğan und sein Stellvertreter Mustafa Yağcı teil.

Hüseyin Erdoğan betonte, die 65 Jahre Migration seien nicht nur eine wirtschaftliche Geschichte. Sie seien zugleich eine Geschichte gesellschaftlicher und kultureller Bereicherung, getragen von den Menschen, die gekommen sind, geblieben sind und dieses Land mitgebaut haben.

Mustafa Yağcı lenkte den Blick auf die jungen Generationen: Ihre Rolle in der Gesellschaft und Projekte mit einem klaren Bildungsbezug gehören für DETUS in den Mittelpunkt. „Gemeinsam stärker“ sei dabei kein Slogan, sondern eine Bedingung für die Zukunft.

Im Programm traf die Stiftungsleitung Vertreterinnen und Vertreter aus Integration und Landespolitik. Besprochen wurden konkrete soziale und kulturelle Vorhaben, die DETUS mit Partnern in Nordrhein-Westfalen weiterführen will.

Das Anwerbeabkommen von 1961 hat Nordrhein-Westfalen geprägt. In Städten wie Gelsenkirchen leben seither Familien, deren Geschichte mit dieser Vereinbarung beginnt. DETUS versteht den Jahrestag als Auftrag: Erinnerung trägt, wenn Bildung, Sprache und Begegnung im Alltag dazukommen.

Für die Stiftung gehören deshalb Sprach-, Medien- und Technologieangebote, die Unterstützung von Familien und kulturelle Formate zusammen. Der Festakt war der Rahmen, diese Arbeit mit Landespolitik und Integrationspartnern zu besprechen und die nächsten Schritte zu prüfen.